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Kundenstopper Blog von DisplayShop TREML
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XXL-Eistüte passt nicht ins Stadtbild

Von Cornelia Spitz

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VS-Villingen - Eine überdimensionale Eistüte sagt mehr als ein paar Worte auf einer Schiefertafel am Straßenrand. Das dachte sich auch eine Gastronomin in der Färberstraße. Doch ihr Kundenstopper musste vom Gehweg weichen. Ihr Fall aus dem Jahr 2015 brandete nun nochmals auf.

 

In einer Facebook-Plattform wurde der Eiswaffel-Fall dieser Tage geschildert. Laut städtischem Vollzugsdienst habe der Aufsteller demnach das Stadtbild gestört und demnach entfernt werden müssen.

Was mit der XXL-Eistüte bezweckt werden sollte, ist sonnenklar. Treffender kann man Passanten auf sein eisiges Angebot kaum hinweisen. Wer Eis möchte, entdeckt dieses nicht erst wenige Meter vor einer Tafel vor der Ladentüre, sondern schon von weitem. Doch damit hatte offenbar auch der städtische Vollzugsdienst den Passantenstopper ins Visier genommen und hat sein ungnädiges Urteil gefällt: Die Eistüte musste weg.

"Denen fällt scheinbar immer was Neues ein"

 

Seitenweise regten sich nun, als der Fall zur öffentlichen Diskussion gestellt wurde, Internetnutzer in Kommentaren über die strenge Regelung der Stadtverwaltung auf. "Denen fällt ja scheinbar immer wieder was Neues ein, um es Geschäften schwierig zu machen", meinte beispielsweise Sara M. Thomas L. sieht in solch strikten Auslegungen einer Regel einen Grund für sterbende Geschäfte in VS: "Gott sei Dank haben wir unser Lokal nicht in Villingen, aber ich kenne ein bisschen die Problematik, da wundert man sich wirklich nicht, dass die Geschäftsleute die Flinte ins Korn werfen und dann lieber andere Standorte wählen, die attraktiver sind als Villingen, und dann setzt das Gejammer ein ›es gibt ja gar keine Geschäfte mehr in Villingen (...)", Hauptsache aber, so der Nutzer, man denke "über ne Seilbahn von Villingen nach Schwenningen nach". Und Marcel H. kam zu dem Schluss: "Das ist so lachhaft, was die Stadt da treibt."

Aufgrund der öffentlichen Diskussion beschäftigte sich auch die Pressestelle der Stadtverwaltung nochmals mit der Färberstraßen-Eistüte. Auf Nachfrage unserer Redaktion erklärte Pressesprecherin Oxana Brunner nun, der Passantenstopper habe in doppelter Hinsicht den Vorgaben nicht genügt: Der Passantenstopper habe nicht den Vorgaben der Werbesatzung entsprochen, aber auch nicht der Sondernutzungssatzung genügt. Diese mache beispielsweise klare Vorschriften über die mögliche Größe eines solchen Passantenstoppers. "Da sind wirklich manchmal Zentimeter entscheidend", so Brunner.

Ohne Genehmigung aufgestellt worden

Abgesehen davon sei er ohne Genehmigung aufgestellt worden und sei der Eistüten-Aufsteller für das Stadtbild einer historischen Innenstadt nach Maßgabe der Stadt Villingen-Schwenningen unpassend.

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Werbeständer für Einzelhandel nicht zu teuer

Stadt weist Vorwurf zurück

Werbeständer für Einzelhandel nicht zu teuer

Die Beschwerde wird die Stadt nicht los: Die einjährige Sperre der Allee-Tiefgarage und die Schließung des Winkler-Parkplatzes haben den Einzelhändlern in der Innenstadt richtig wehgetan.

Über die Ästhetik dieser Aufsteller gehen die Meinungen auseinander, bei den Gebühren dafür bewegt sich die Stadt indes im bayernweiten Vergleich im Rahmen. Bild: gsb
von Friedrich PeterhansKontakt Profil
 
 

Der Inhaber des Diäthauses Kolbe am Oberen Markt gibt nun sogar auf. Aber nicht nur deswegen. Er beklagt, dass die Stadt maßlos abkassiert, bei Werbeschildern, sogenannten Kundenstoppern, vor dem Geschäft zum Beispiel. Das sind 5 Euro je Meter Frontlänge pro Monat. Bei erhöhter Beeinträchtigung des Verkehrs dürfen laut Satzung bis zu 50 Prozent mehr verlangt werden.

Das Rathaus weist den Vorwurf zurück, dabei besonders kräftig hinzulangen. "Die Höhe der Gebühren liegt im Rahmen vergleichbarer Städte", heißt es in einer Stellungnahme.

Zum Großteil stimmt das, ergab eine Recherche der Oberpfalz-Medien. Was nicht stimmt, ist die Aussage des Diäthaus-Betreibers, dass die Stadt Erlangen bei Kundenstoppern wesentlich günstiger sei. Dort sind Klapp-Aufsteller in der Innenstadt tabu. In gut frequentierten Geschäftsstraßen sind 20 Euro pro Monat fällig, in schlechteren Lagen 10 Euro.

Erlangen ist allerdings eine Nummer größer. Bei Städten mit Weidener Kragenweite ist Neumarkt konkurrenzlos günstig: 15 Euro pro Jahr. Amberg hat nach einer HAW-Studie zum Einzelhandel vor vier Jahren sogar überlegt, die vierfüßigen Angebotstafeln zu verbannen. Das ist nicht geschehen, die Stadt hat jedoch die Auflagen dafür im denkmalgeschützten Altstadtbereich verschärft. Zurzeit gilt noch die Satzung von 1985. Sie sieht bei kurzfristigen Aufstellern wie in Weiden 5 Euro pro Monat und Quadratmeter vor, bei längerfristig stehenden Täfelchen 15 Euro pro Jahr. Demnächst tritt in Amberg eine neue Satzung in Kraft, die offenbar Kundenstopper-Wildwuchs vorbeugen soll. Darin kosten Dreieckständer satte 84 Euro im Jahr.

Hof mag die Aufsteller ebenfalls nicht besonders. Aus dem Kernbereich müssen sie raus, außerhalb kosten sie 50 bis 55 Euro jährlich. Bayreuth verlangt 52 Euro für 12 Monate, Memmingen je nach Lage 24 oder 20 Euro pro halbem Quadratmeter und Jahr.

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Kundenstopper - Gastronomiemarketing: POS Marketing

Kundenstopper - Gastronomiemarketing: POS Marketing

Veröffentlicht am 8. Juni 2018 von Andreas Lindorfer in Business


Culinarius (Wien) POS Marketing (engl. für Point of Sale) steht für Verkaufs- und Marketingmaßnahmen direkt an jener Stelle, an der ein Verkauf vollzogen wird. Im Handel ist POS Marketing nicht mehr wegzudenken. Hier steht die Warenpräsentation im Vordergrund. Schön dekorierte Schaufenster, optimal präsentierte Artikel, sowie ausgewogene, angenehme Lichtverhältnisse sind nur einige der Punkte die es dabei zu beachten gilt. Ziel ist es, dem Kunden die Ware schmackhaft zu machen und somit Kaufanreize zu schaffen.

POS Marketing gehört auch in der Gastronomie mittlerweile zu den klassischen Marketingaufgaben die Unternehmer zu bewältigen haben. Diese Marketingmaßnahmen greifen schon vor Betreten des Lokals. Die klassische A-Tafel, auch als Kundenstopper bezeichnet, mit welcher Tagesempfehlung angepriesen werden, oder ansprechende Schauvitrinen und Werbetafeln sollen Interesse beim potentiellen Gast wecken und diesen, optimalerweise, zum spontane Lokalbesuch bewegen.

POS Marketing im Lokal

Vor allem neuere Lokalkonzepte setzen schon bei der Lokalplanung verstärkt auf dieses Marketingtool. So findet man beispielsweise kaum noch neue Steaklokalkonzepte in denen nicht die besten Fleischstücke in Sichtkühlschränken präsentiert werden. Dem Gast soll schon beim Betreten des Lokals Qualität durch Transparenz vermittelt werden. Man sieht gern was man isst. Auch im Getränkebereich lässt sich durch überlegtes POS Marketing der Umsatz steigern. Reden sie mit ihren Getränkelieferanten bzgl. Werbe- bzw. Dekorationsartikel. Mit etwas Kreativität lassen sich ihre Produkte besonders ansprechend präsentieren. So bieten zum Bespiel die meisten Spirituosenhersteller übergroße Dummy-Flaschen an, die, werden diese gut sichtbar und ansprechend präsentiert, ein absoluter Hingucker sind, und den Gast somit automatisch zum Aperitif oder Digestif anregen. Gibt es dann darüber hinaus noch eine mündliche Empfehlung von den Servicemitarbeitern oder finden sich am Tisch entsprechende Aufsteller oder Hinweise, kann sich das Produkt zum Selbstläufer entwickeln. Eine Umsatzsteigerung die ihnen nichts gekostet hat.

Ein Beispiel für perfektes POS Marketing

Das berühmte Dessert-, Käse- oder Schnapswagerl findet man heute hauptsächlich in der Hotellerie und in Sterne- und Haubenlokalen. Dabei geht es in erster Linie nicht darum, dem Gast, der diesbezüglich einen Wunsch geäußert hat, direkt am Tisch die Auswahl zu präsentieren, sondern darum, dass dieses „Wagerl“, wenn möglich über kleine Umwege durch den kompletten Gästebereich gefahren wird, und somit auch andere Gäste auf die Idee gebracht werden, einen Digestif oder ein Dessert zu bestellen. Perfektes POS Marketing. Auch wenn das „Schnapswagerl“ etwas aus der Zeit gekommen ist, veraltet oder antiquiert wirkt, überlegen sie kurz, wäre das für ihren Betrieb eine Option den Spirituosenverkauf anzukurbeln?

Im letzten Newsletter wurde auch schon ausführlicher die Speisekartengestaltung behandelt. Ein absolut wichtiges Instrument zur Umsatzsteigerung welches auch in den Bereich des POS Marketing fällt. Den entsprechenden Newsletter können sie hier nachlesen.

Sie sehen, POS Marketing ist sehr umfangreich und entsprechende Maßnahmen sollten gut durchdacht und auf einander abgestimmt sein. Ich freue mich, sie bei der Umsetzung unterstützen zu dürfen.

 

Mag. Andreas Lindorfer ist geschäftsführender Gesellschafter  der  Culinarius Gastronomiebeteiligungs GmbH i.G. und beschäftigt sich seit Jahren mit Themen rund um die Gastronomie. Culinarius bietet mit einem Media for Equity bzw. Consulting for Equity Programm (Bezahlung durch Firmenanteile) eine innovative Möglichkeit für Unternehmer und Startups, denen es an finanziellen Ressourcen mangelt, professionelle Beratung und Werbung in Anspruch zu nehmen.

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Digitaler Kundenstopper als AiO-43-Zöller von Faytech

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DIGITAL SIGNAGE SCREENS

Digitaler Kundenstopper als AiO-43-Zöller von Faytech

 - Eine All-in-One-Lösung aus Display und Mediaplayer für den Einsatz im Handel bringt Faytech auf den Markt. Der digitale Kundenstopper soll ab Mai oder Juni verfügbar sein. VON THOMAS KLETSCHKE

DIGITALER KUNDENSTOPPER VON FAYTECH (FOTO: FAYTECH)

Der deutsche Anbieter Faytech AG führt das Modell als „43“ IP65 HB Embedded-PC“ – dabei handelt es sich um eine Komplett-Lösung, die mit 16:9 Screen daherkommt. Genutzt wird der Kundenstopper im Hochkant-Format, dem erlernten Format, das Kunden auch von analogen Ständern vor oder in Geschäften kennen.

Muster des High-Brightness-Modells sind laut Faytech bereits in Deutschland, die Verfügbarkeit wird mit Mai bis Juni 2018 angegeben.

Was hat die Lösung auf dem Kasten, beziehungsweise unter der Haube? – Verwendet wird ein Display mit 43″ Bilddiagonale und IPS-Panel. Laut Datenblatt liegt das Kontrastverhältnis bei 3.000:1. Der Full HD-Screen ist nach der Schutzklasse IP65 zertifiziert.

Erfreulich: Mit einer Luminanz von bis zu 1.000 cd/m² dürften die auf dem Screen gezeigten Inhalte auch in Bereichen, in denen Kunst- oder Sonnenlichteinstrahlung zumindest nicht ausgeschlossen werden kann, von Menschen in einer Passage-Situation wahrgenommen werden. Ein Beispiel wäre das Aufstellen des Geräts vor der Filiale in einer Shopping Mall.

Als Betriebstemperaturbereich sind -10°C bis +60°C angegeben. Der Luftfeuchtigkeitsbereich liegt bei 10% bis 90%. Das Gehäuse besteht aus Metall.

Die gesamte Lösung läuft unter einem Android-OS (Android 6.0 / 4.4). Der integrierte Mediaplayer nutzt als CPU eine Allwinner V40 Quad Core (Cortex A7) mit ARM Mali400 Mp2-Grafik, die OpenGL ES 2.0/1.1 unterstützt. Integriert sind ein HI-FI 100dB Audio Codec Dual analog mic, 2x 6W Verstärker. Als RAM werden 1x 1GB DDR3 genutzt, die Festplatte nutzt 8GB EMMC Flash-Speicher.
Als Verbindung ans Netzwerk können die üblichen 10M/100M/1000M oder WiFi genutzt werden.

Die wichtigsten internen Schnittstellen sind: 1x SD-card, 1x SIM-card, 2x seriell, 4x TTL UART, 2x USB 2.0, 1x Line-In, 1x Line-Out und 1x SATA. Schnittstellen außen sind: 1x 24V DC-In, 1x HDMI sowie 1x 10/100/1000Mbit RJ45 Anschluss.

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Kundenstopper Aufsteller Gastronomiemarketing POS Marketing

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Culinarius (Wien) POS Marketing (engl. für Point of Sale) steht für Verkaufs- und Marketingmaßnahmen direkt an jener Stelle, an der ein Verkauf vollzogen wird. Im Handel ist POS Marketing nicht mehr wegzudenken. Hier steht die Warenpräsentation im Vordergrund. Schön dekorierte Schaufenster, optimal präsentierte Artikel, sowie ausgewogene, angenehme Lichtverhältnisse sind nur einige der Punkte die es dabei zu beachten gilt. Ziel ist es, dem Kunden die Ware schmackhaft zu machen und somit Kaufanreize zu schaffen.

POS Marketing gehört auch in der Gastronomie mittlerweile zu den klassischen Marketingaufgaben die Unternehmer zu bewältigen haben. Diese Marketingmaßnahmen greifen schon vor Betreten des Lokals. Die klassische A-Tafel, auch als Kundenstopper bezeichnet, mit welcher Tagesempfehlung angepriesen werden, oder ansprechende Schauvitrinen und Werbetafeln sollen Interesse beim potentiellen Gast wecken und diesen, optimalerweise, zum spontane Lokalbesuch bewegen.

Kundenstopper Aufsteller Gastronomiemarketing POS Marketing

Vor allem neuere Lokalkonzepte setzen schon bei der Lokalplanung verstärkt auf dieses Marketingtool. So findet man beispielsweise kaum noch neue Steaklokalkonzepte in denen nicht die besten Fleischstücke in Sichtkühlschränken präsentiert werden. Dem Gast soll schon beim Betreten des Lokals Qualität durch Transparenz vermittelt werden. Man sieht gern was man isst. Auch im Getränkebereich lässt sich durch überlegtes POS Marketing der Umsatz steigern. Reden sie mit ihren Getränkelieferanten bzgl. Werbe- bzw. Dekorationsartikel. Mit etwas Kreativität lassen sich ihre Produkte besonders ansprechend präsentieren. So bieten zum Bespiel die meisten Spirituosenhersteller übergroße Dummy-Flaschen an, die, werden diese gut sichtbar und ansprechend präsentiert, ein absoluter Hingucker sind, und den Gast somit automatisch zum Aperitif oder Digestif anregen. Gibt es dann darüber hinaus noch eine mündliche Empfehlung von den Servicemitarbeitern oder finden sich am Tisch entsprechende Aufsteller oder Hinweise, kann sich das Produkt zum Selbstläufer entwickeln. Eine Umsatzsteigerung die ihnen nichts gekostet hat.

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Kundenstopper Urteil Amtsgericht München

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Kundenstopper München - am 26.09.2016 verurteilte der zuständige Richter am Amtsgericht München einen 56-jährigen Betriebswirt aus München wegen einer Ordnungswidrigkeit der fahrlässigen unbefugten Sondernutzung einer Straße zu einer Geldbuße von 50 Euro.

 

Der Mann ist Franchise-Nehmer eines Bäckereiunternehmens und betreibt in München-Neuhausen einen Bäckerei- und Café-Betrieb. Am 10.02.2016 gegen 09.50 Uhr befand sich auf dem öffentlichen Gehweg vor dem Laden ein sogenannter Kundenstopper, d.h. ein selbststehender Werbeaufsteller, mit dem auf ein Krapfen-Angebot des Bäckereibetriebs hingewiesen wurde. Auf der Freischankfläche waren keine Stühle und Tische aufgestellt. Der Ladeninhaber wusste, dass ein Kundenstopper nicht auf dem öffentlichen Gehweg stehen darf, wenn der Bereich vor dem Laden, der als Freischankfläche ausgewiesen ist, nicht bestuhlt ist. In der Verhandlung vor Gericht gab er an, dass an dem Tag nicht er oder einer seine Mitarbeiterinnen, sondern ein Kunde das Schild auf den Gehweg gerückt habe. Das Gericht stellt fest: „Es (wäre) erforderlich gewesen, dass nach einer Benutzung dieses Bereichs durch einen Kunden kontrolliert wird, ob einer der dort befindlichen Werbeaufsteller durch den Kunden verrückt wurde.“ Der Cafebesitzer hätte auch die Möglichkeit gehabt, seine Mitarbeiterinnen anzuweisen, die Werbeaufsteller so zu platzieren, dass die Kunden „keinen Anlass haben, diese zur Seite und damit auf den öffentlichen Gehweg zu rücken. Schließlich hätte der Betroffene auch die Möglichkeit gehabt, von einer Verwendung der Werbeaufsteller gänzlich abzusehen, wenn er die zum Gebäudegrundstück gehörende Fläche durch das Aufstellen von Stühlen und Tischen schon als Aufenthaltsbereich für seine Gäste nutzen möchte,“ so das Urteil.

Das Gericht stellt fest, dass es grundsätzlich gestattet ist, einen Teil des öffentlichen Gehweges als Freischankfläche zu nutzen. Nach den Sondernutzungsrichtlinien der Landeshauptstadt München seien jedoch sogenannte Kundenstopper lediglich während des tatsächlichen Betriebs der Freischrankfläche zulässig.

Für einen Verstoß gegen die Vorschrift sieht das Gesetz ein Bußgeld zwischen 5 Euro und 500 Euro vor. Innerhalb dieses Rahmens hat das Gericht berücksichtigt, dass der Cafebesitzer bisher nicht gegen die Vorschrift verstoßen hat und er grundsätzlich den Gehweg als Freischankfläche nutzen darf.


Sondernutzungsrichtlinien der Landeshauptstadt München

§ 23 Freischankflächen

(10) Speisekartenständer sind lediglich während des tatsächlichen Betriebs der Freischankfläche zulässig. Abgesehen von Serviertischen ist sonstiges zusätzliches Mobiliar -beispielsweise Lampen, Lampengirlanden, Schankeinrichtungen, Eisverkaufsanlagen oder Podeste- nicht zugelassen. Ausnahmen können im Bereich der Innenstadt für Faschingssonntag bis Faschingsdienstag zugelassen werden.


Urteil des Amtsgerichts München vom 26.09.2016, Aktenzeichen 1123 OWi 237 Js 194399/16

Das Urteil ist rechtskräftig.

Monika Andreß

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Bremerhaven: Immer noch Kundenstopper und Wildwuchs in der Fußgängerzone

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Kundenstopper, Kleiderständer und Drahtkörbe, die den Passanten den Weg versperren. Außengastronomie mit Billigmöbeln und Pflanzen in Plastiktöpfen. Das soll in der Fußgängerzone in Bremerhaven nicht mehr erlaubt sein. Die Stadt will dem Wildwuchs mit einer Gestaltungssatzung ein Ende bereiten. Doch die Bauverwaltung hat acht Monate nach diesem Beschluss immer noch nichts vorgelegt.


CDU verärgert
Stadträtin Dr. Jeanne-Marie Ehbauer (Grüne) hat für die nächste Bauausschusssitzung lediglich einen Zwischenbericht angekündigt. „Das ist entschieden zu wenig“, ärgert sich der CDU-Fraktionsvorsitzende Thorsten Raschen. „Damit hätte man schon längst weiter sein müssen.“ Er erwarte von der Verwaltung, dass umgehend gehandelt wird. Ehbauer erklärt die Verzögerung unter anderem „mit einem extrem hohen Krankenstand im Bauordnungsamt“.

Gute Erfahrungen
Viele Städte haben mit solchen Gestaltungssatzungen gute Erfahrungen gemacht. In Bonn, zum Beispiel, habe es nach anfänglicher Skepsis vorwiegend positive Rückmeldungen gegeben, so der frühere Geschäftsführer des Vereins City-Marketing, Oliver Hoffmann. ​In der Gelsenkirchener Innenstadt wird darauf geachtet, dass jede Gestaltungsmaßnahme auch mit der Nachbarbebauung harmoniert. Monoblock-Plastikstühle aus dem Baumarkt und Biergarnituren wie am Theodor-Heuss-Platz haben dort keine Chance.


„Kundenstopper“ sollen untersagt werden
Auf solche Vereinbarungen könnte es auch in Bremerhaven hinauslaufen. Unterbunden werden soll auch die Unsitte, den Weg der Passanten mit so genannten Kundenstoppern, also Kleiderständern und Containern mit Ramschware zu verstellen.

Dieser Artikel wurde verfasst von Rainer Donsbach

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OB Michael Cerny nimmt Stellung: Gnadenfrist für die Kundenstopper

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Die Stadt Amberg wird die neue Satzung zu den sogenannten Kundenstoppern in der Fußgängerzone auf keinen Fall zurücknehmen. Das macht jetzt OB Michael Cerny als Reaktion auf die Proteste der Geschäftsleute in der Georgenstraße deutlich. Reden könne man allerdings über den Zeitpunkt der Umsetzung. Hier ist der OB durchaus bereit, den Wünschen nachzugeben und den Gewerbetreibenden eine Übergangsfrist einzuräumen.

 
von Andreas AscherlKontakt Profil
 

In einer Pressemitteilung begründet OB Michael Cerny noch einmal: "Mobile Werbeobjekte und Plakatreiter, häufig auch unter der Bezeichnung Kundenstopper bekannt, sind mit dem denkmalgeschützten Ensemble einer Altstadt wie Amberg nur schwer vereinbar." Dieser Ansicht sei auch der Stadtrat und habe deshalb in seiner Sitzung vom 22. Mai dieses Jahres die Neufassung der sogenannten Sondernutzungssatzung beschlossen, in der unter anderem auch die Nutzung der Werbeaufsteller geregelt ist.

Vor wenigen Tagen habe nun das städtische Baureferat die betroffenen Einzelhändler angeschrieben und darauf aufmerksam gemacht, dass in der Hauptgeschäftslage eine Aufstellung dieser Plakatständer nicht mehr gestattet ist. Für die Geschäfte in den Nebenlagen sei nur noch jeweils eine dieser mobilen Werbetafeln erlaubt. Warenauslagen dürfen unmittelbar vor der Gebäudefassade des eigenen Geschäfts aufgestellt werden, jedoch nur unter Einhaltung der vorgegebenen Regeln, so der OB.

Michael Cerny dazu wörtlich: "Es ist unser gemeinsames Anliegen, die Innenstadt attraktiv zu gestalten und damit die Händler zu stärken. Die Anpassung der Satzung und restriktiven Vorgabe für Werbeständer und Warenauslagen im öffentlichen Raum, wurde nach der Beteiligung der Verbände und Interessensgruppen einstimmig vom Stadtrat getroffen. Zielsetzung ist es, die Gehstreifen endlich für die Kunden zu sichern und die Wertigkeit der Innenstadt stärker herauszustellen."

Nach Verabschiedung der Satzung sei die Stadt Amberg in der Vergangenheit bereits mehrfach angemahnt worden, auch für eine Umsetzung zu sorgen. "Wir werden aber den betroffenen Händlern eine Übergangszeit einräumen, in der sie ihre Werbemaßnahmen anpassen und mit der Stadt abstimmen können."

Cerny macht aber auch deutlich, dass die Händler die Zeit lediglich dazu nützen sollen und können, die Anpassung im Sinne der Satzung aktiv anzugehen. "Gerne werden wir über die Stadt und das Stadtmarketing Initiativen begleiten, in der sich die Einzelhändler zusammenschließen und über gemeinsame Wege der Werbung nachdenken." Sollten dabei innovative Vorschläge entstehen, die altstadtgerecht ausfallen, sei er persönlich gerne bereit, diese an den Stadtrat heranzutragen.

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LINDAU Was wurde aus dem Kundenstopper-​Verbot in Lindau

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Zu viele Kundenstopper in der Lindauer Fußgängerzone: Damit soll nun Schluss sein. Die Stadt Lindau will Geschäfte, die sich nicht an die Regeln halten, künftig mit Bußgeldern bestrafen. Außerdem sollen die Werbetafeln eingezogen werden, wenn sie nicht gemäß der Regeln platziert wurden.

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Mehr Spielraum für Einzelhändler in der Godesberger City

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Um den Einzelhändlern zu helfen, hat ein sogenannter Konsultationskreis dreimal getagt und will für Bad Godesberg eigene, auf die Bedürfnisse zugeschnittene Regeln aufstellen. Derzeit sind Klappständer mit Werbung für Geschäfte in der Fußgängerzone nicht mehr erlaubt. Auch größere Warenkörbe vor Schaufenstern müssen weggeräumt werden. „Bonn ist nicht Bad Godesberg“, argumentiert der Verein Bad Godesberg Stadtmarketing mit seinem Vorsitzenden Jürgen Bruder. Hier sei die Fußgängerzone zum Beispiel breiter als die enge Sternstraße, wo Schilder und Ständer vor den Geschäften mehr störten.Die hiesigen Händler stöhnen über die auch für sie geltende Bonner Werbe- und Gestaltungssatzung. Viele fühlen sich in ihren Geschäften eingeschränkt und befürchten, dass immer weniger Kunden kommen. Jetzt soll es eine geänderte, abgeschwächte Version der Satzung für Bad Godesberg geben. Darüber entscheidet der Bonner Stadtrat Anfang Juni.

Besonders haben sich in der jüngsten Zeit Geschäftsinhaber in den Ausläufern der City beklagt, weil Kunden sie ohne Hinweisschilder gar nicht finden würden – zum Beispiel die Geschäfte am Michaelshof neben der Rampe zu den City-Terrassen. Die Probleme wurden auch schon auf einer Bürgerversammlung erörtert.

Im Konsultationskreis saßen Vertreter der Stadtverwaltung samt ihrer Wirtschaftsförderung, des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga), des Einzelhandelsverbands und auch Godesberger Geschäftsleute. Sie haben die Inhalte und Auswirkungen der Satzung bewertet und mögliche Änderungen diskutiert. Die Zeit drängt, da die Satzung in der aktuellen Fassung nur noch bis zum 30. Juni gilt. Jetzt muss ein Ratsbeschluss her, damit eine abgeänderte Version sich nahtlos zum 1. Juli anschließen kann.

Gastronomie: Zunächst geht es darum, dass die Wirte noch bis Ende 2020 Zeit haben, ihre Tische, Stühle und Schirme auszutauschen, so sie denn nicht den Anforderungen der Satzung entsprechen. Einige haben darin schon ihr Geld investiert. Die Stadt setzt nun diese Frist, damit alle am Ende gleich behandelt werden.

Markisen: In exponierten Lagen sollen sie über das bisher in der Satzung verankerte Maß von 1,5 Metern Auskragung hinaus erlaubt werden, um Schaufenster und Waren vor Sonneneinstrahlung zu schützen. Laut Bruder geht es dabei um den Schutz lichtempfindlicher Waren wie Frischeprodukte und Kleidungsstücke. Die Verwaltung soll jetzt einen Plan mit den betroffenen Geschäftslagen erstellen. „Auf dieser Basis kann dann ein Vorschlag für eine Ausnahmeregelung für die Geschäfte in den so definierten Lagen erarbeitet werden“, steht in der Vorlage.

Warenauslagen: Die bisherige Regelung sieht eine pauschale Erlaubnis von Warenauslagen mit einer Fläche von anderthalb Quadratmetern je acht Meter Fassadenbreite vor. Nun soll eine prozentuale Abstufung her, die sich an der Fassadenbreite orientiert. „Es wird auf Schaufenstergröße berechnet“, so Bruder am Donnerstag.

Werbeträger/Kundenstopper: Die Kundenstopper soll es wieder geben, allerdings als ein „einheitliches hochwertiges Modell, dessen Gestaltung Bezug auf Bad Godesberg nehmen muss und welches pro Hausnummer nur einmal aufgestellt werden darf“, so der Wortlaut. Es soll also alles etwas einheitlicher aussehen. Nun sollen innerhalb eine Ideenwettbewerbs lokale Künstler angesprochen werden, um diesen Werbeträger zu gestalten. Erst wenn der fertig ist, soll die Satzung so geändert werden, dass die Hinweisständer erlaubt sind. Bis dahin wird es aber noch etwas dauern, da diese Anpassungen bis Ende 2019 erarbeitet werden sollen. Bruder: „Damit müssen wir leben, das ist der Kompromiss.“ Letztlich gehe es darum, dass alles ansehnlich werde.

Mit dem Thema beschäftigen sich in den nächsten Tagen der Wirtschaftsausschuss am 30. Mai, die Bezirksvertretung Bad Godesberg am 6. Juni und der Rat am 7. Juni, der den endgültigen Beschluss fassen soll.

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